
Genossenschaften weltweit im Blick
Das internationale Jahr der Genossenschaften 2025 zeigt, wie wichtig Genossenschaften weltweit für wirtschaftliche Stabilität und soziale Teilhabe sind.
Das Internationale Jahr der Genossenschaften macht deutlich, wie wichtig Genossenschaften für eine nachhaltige Entwicklung sind. UN-Generalsekretär António Guterres bringt es auf den Punkt: Genossenschaften fördern regionales Unternehmertum, öffnen den Zugang zu Märkten und kämpfen weltweit gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Sie sind überall auf der Welt das Rückgrat der mittelständischen Wirtschaft – sei es in Brasilien, Uganda oder Japan.
In Brasilien etwa prägen rund 4.700 Genossenschaften das wirtschaftliche Leben, von Kreditgenossenschaften bis zu landwirtschaftlichen und handwerklichen Zusammenschlüssen. In Uganda versorgen 24.000 Spar- und Kreditgenossenschaften vor allem Menschen in ländlichen Gebieten mit wichtigen Finanzdienstleistungen. In Japan sind über 35.000 Genossenschaften zentrale Kooperationspartner des Mittelstands. Dieses weltweite Netzwerk zeigt eindrucksvoll, wie gemeinschaftliches Wirtschaften überall Erfolge feiert.
Starkes Signal für nachhaltiges Wirtschaften
Auch in Deutschland will man die Gelegenheit nutzen, das Verständnis für Genossenschaften zu stärken. Der DGRV stellt dafür auf seiner Internetseite zahlreiche Materialien bereit: Das offizielle UN-Aktionslogo in deutscher Sprache kann einfach heruntergeladen werden. Zudem gibt es eine Musterpräsentation mit internationalen Zahlen und Fakten, die als Vorlage für eigene Präsentationen dient.
Den Auftakt des Jahres markierte ein Festempfang in Berlin, den der DGRV gemeinsam mit dem Dachverband der Wohnungsgenossenschaften GdW veranstaltete. Damit wurde das Internationale Jahr der Genossenschaften auch in Deutschland feierlich eingeläutet und die Bedeutung dieses lebendigen Modells unterstrichen.